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Krankenzusatzversicherung mit Diabetes – welche Tarife sind möglich?

Diabetes macht den Abschluss einer Krankenzusatzversicherung schwierig – aber nicht unmöglich. Wir zeigen, welche Tarife auch mit Typ-2-Diabetes funktionieren.

21. April 2026 · 4 Min. Lesezeit · Rillig & Kollegen, Dudenhofen

Wer Diabetes hat, kennt das Problem: Die gesetzliche Krankenkasse deckt die medizinische Grundversorgung – aber für Komfortleistungen im Krankenhaus, Zahnersatz oder Sehhilfen zahlen Diabetiker oft aus eigener Tasche. Eine Krankenzusatzversicherung mit Diabetes abzuschließen ist im Standardweg schwierig, da viele Versicherer ablehnen. Der Weg über Tarife ohne Gesundheitsfragen macht den Abschluss trotzdem möglich. Rillig & Kollegen aus Dudenhofen erklärt, wie das geht.


Warum lehnen Versicherer bei Diabetes ab?

Hintergrund: Bei einer klassischen Krankenzusatzversicherung stellt der Versicherer vor Abschluss einen detaillierten Gesundheitsfragebogen. Diabetes – ob Typ 1 oder Typ 2 – ist eine chronische Erkrankung, die das Risiko von Folgeerkrankungen erhöht: Nierenprobleme, Herzerkrankungen, Netzhautschäden, Nervenschäden und häufigere Krankenhausaufenthalte sind typische Begleiterscheinungen.

Für den Versicherer bedeutet das ein erhöhtes Leistungsrisiko. Die Reaktionen sind in der Praxis:

In allen drei Szenarien ist der Versicherungsschutz für Betroffene entweder teuer oder lückenhaft. Die Alternative: Tarife, die gar nicht erst nach dem Gesundheitszustand fragen.


Was ändert sich bei Tarifen ohne Gesundheitsfragen?

Tarife ohne Gesundheitsfragen verzichten vollständig auf den Fragebogen. Das bedeutet:

Der Versicherer kennt Ihren Gesundheitszustand nicht – und darf ihn im Leistungsfall auch nicht nachträglich prüfen, um Zahlungen zu verweigern. Der Schutz gilt pauschal für alle Versicherten, unabhängig von der Vorgeschichte.

Den Risikoausgleich erzielt der Versicherer auf andere Weise: durch eine Wartezeit (meist drei Monate ab Vertragsbeginn) und durch etwas höhere Monatsbeiträge im Vergleich zu Tarifen mit Gesundheitsprüfung.


Welche Leistungen sind mit Diabetes versicherbar?

Folgende Bereiche lassen sich bei den meisten Anbietern ohne Gesundheitsprüfung absichern:

Was in der Regel nicht abgedeckt wird: Behandlungskosten, die direkt aus dem Diabetes entstehen – also etwa Insulintherapie, Blutzuckermessgeräte oder Diabetesberatung. Diese Leistungen sind Aufgabe der gesetzlichen Krankenkasse, nicht der Zusatzversicherung.


Typ-1-Diabetes oder Typ-2-Diabetes – macht das einen Unterschied?

Bei Tarifen mit Gesundheitsfragen ja, deutlich. Typ-1-Diabetes (angeboren, insulinpflichtig von Beginn an) führt fast immer zur Ablehnung. Typ-2-Diabetes wird je nach Einstellungsqualität und Begleiterkrankungen unterschiedlich bewertet.

Bei Tarifen ohne Gesundheitsfragen spielt die Unterscheidung keine Rolle. Es wird nicht gefragt – weder nach der Art des Diabetes noch nach dem HbA1c-Wert, der Dauer der Erkrankung oder bestehenden Folgeschäden. Der Abschluss ist für Typ-1- wie Typ-2-Diabetiker gleichermaßen möglich.


Was kostet eine Krankenzusatzversicherung bei Diabetes?

Da keine Gesundheitsfragen gestellt werden, richtet sich der Beitrag ausschließlich nach Alter und gewähltem Leistungsumfang – nicht nach der Diagnose. Grobe Orientierungswerte:

Wer mit 40 abschließt, zahlt spürbar weniger als jemand, der mit 60 beginnt. Da Diabetes eine Erkrankung ist, die häufig schon im mittleren Alter diagnostiziert wird, lohnt ein frühzeitiger Abschluss besonders – je früher, desto günstiger der dauerhafte Beitrag.


Wie läuft der Abschluss ab?

  1. Kontakt aufnehmen: Füllen Sie unser kurzes Kontaktformular auf der Startseite aus oder schreiben Sie uns per WhatsApp – das dauert keine zwei Minuten.
  2. Persönliche Beratung: Wir besprechen Ihren Bedarf: Welche Leistungen sind Ihnen am wichtigsten? Was ist Ihr Budget? Brauchen Sie Zahnschutz, Krankenhaus-Komfort oder Krankentagegeld – oder eine Kombination?
  3. Tarif auswählen: Wir zeigen Ihnen konkrete Angebote mit Beiträgen und Leistungsübersichten – ohne Fachjargon, verständlich erklärt.
  4. Abschluss: Da keine Gesundheitsfragen gestellt werden, ist der Antrag in wenigen Minuten erledigt. Nach der Policierung sind Sie versichert.

Keine versteckten Kosten: Die Beratung durch Generalagentur Rillig & Kollegen ist für Sie vollständig kostenlos und unverbindlich.


Dieser Ratgeber wird regelmäßig aktualisiert. Letzte Überprüfung: April 2026. Autor: Generalagentur Johannes Rillig & Kollegen, Landauer Str. 14, 67373 Dudenhofen

Häufige Fragen

Kann ich mit Diabetes eine Krankenzusatzversicherung abschließen?

Ja. Bei Tarifen ohne Gesundheitsfragen werden keine Angaben zu Vorerkrankungen verlangt – ein Abschluss ist also unabhängig davon möglich, ob Sie Typ-1- oder Typ-2-Diabetes haben. Die Aufnahme hängt lediglich vom Eintrittsalter ab, nicht von Ihrer Krankengeschichte.

Werde ich wegen Diabetes bei der normalen Zusatzversicherung abgelehnt?

Sehr wahrscheinlich. Bei klassischen Tarifen mit Gesundheitsprüfung gilt Diabetes – insbesondere Typ 1 und fortgeschrittener Typ 2 – in der Regel als Ausschlussgrund oder führt zu erheblichen Risikoaufschlägen. Tarife ohne Gesundheitsfragen umgehen dieses Problem vollständig.

Welche Leistungen kann ich als Diabetiker ohne Gesundheitsfragen versichern?

Stationäre Wahlleistungen (Einbettzimmer, Zweibettzimmer), Zahnzusatz, Sehhilfen und Hörgeräte sowie Krankentagegeld lassen sich bei den meisten Anbietern ohne Gesundheitsprüfung absichern. Welcher Tarif am besten zu Ihrer Situation passt, hängt von Ihrem Bedarf und Eintrittsalter ab – Rillig & Kollegen berät Sie kostenlos.

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